Ernie und Juna
/ TEO
Bitte im Tierheim per E-Mail Info@Tierheim-Burgdorf.de oder per Telefon 05136 3545 melden.
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| Tierart | Hund |
| Name | Ernie & Juna |
| Rasse | Irischer Wolfshund |
| Chip | Ja |
| Geburtsdatum | Januar 2023 |
| Geschlecht | Ernie – männlich Juna – weiblich |
| Kastriert | Nein |
| Gewicht | 50 – 60 Kg |
| Haltung | |
| Verträgt sich mit Artgenossen | Nach Sympahie |
| Aufenthalt | Tierheim |
| Aufnahmedatum | Juni 2026 |
Ernie und Juna, unsere beiden Irischen Wolfshunde, stammen aus einer Beschlagnahmung und hatten bisher scheinbar ein fragwürdiges Leben.
Die Beiden hängen sehr aneinander und unser großer Wunsch wäre es beide Hunde zusammen vermitteln zu können.
Groß trifft es dabei besonders gut, die beiden irren Iren sind nämlich rassetypisch von gigantischem Körpermaß – das sollte ihren neuen Besitzern natürlich bewusst sein und dementsprechend müssen natürlich auch die räumlichen Gegebenheiten im neuen Zuhause sein.
Ebenerdigkeit ist gerade für Juna essentiell wichtig. Sie sollte aufgrund ihrer körperlichen Konstitution keine Treppen mehr laufen müssen.
Wer dies bieten kann und sich nicht von zwei Hunden in dieser Größenordnung abschrecken lässt, der findet in Yuna und Ernie wahre Schätze.
Beide Hunde sind absolut freundlich mit Menschen und lassen von diesen auch alles über sich ergehen. Ob Fellpflege, Ohrenreinigung oder tierärztliche Behandlungen, Ernie und Juna sind einfach nur brav.
Erziehungstechnisch ist bei Beiden allerdings noch deutlicher Nachholbedarf vorhanden und besonders mit Ernie „gehen manchmal noch die Pferde durch“. Leinenführigkeit klappt die meiste Zeit gut, sofern man diese direkt von Anfang an einfordert. Juna ist dabei deutlich entspannter und weniger anspruchsvoll als ihr jüngeres Anhängsel.
Ernie ist manchmal noch mit dem Kopf bei anderen Sachen und marschiert dann einfach dorthin, wo er hin möchte. Bei 50kg Hund muss man diese Ideen auch erstmal bremsen können.
Ernie fühlt sich schnell verantwortlich Situationen regeln zu müssen und pöbelt dann auch unter Umständen andere Hunde an, wenn man ihm diese Verantwortung nicht abnimmt.
Merkt er, dass er nichts regeln muss kooperiert er auch gut mit dem Menschen.
Ernie hat auch ein deutlich höheres Bewegungsbedürfnis als Juna, die einfach nur ein bisschen in der Gegend rumdümpeln möchte und damit zufrieden ist.
Mit anderen Hunden ist Juna gut verträglich, Ernie ist mit Hündinnen auch gut verträglich, bei Rüden entscheidet die Sympathie. Prollige Hunde führen bei ihm schon mal zu Gegenreaktionen, aber eigentlich ist Ernie jemand, der im Direktkontakt nicht direkt auf Konflikte eingeht.
Katzen findet Ernie hoch spannend und würde diese im Zweifel auch jagen.
Ein Zuhause mit Katzen und Kleintieren fällt deswegen raus.
Kinder könnten theoretisch im neuen Zuhause vorhanden sein, aber aufgrund der Tatsache dass Ernie noch ziemlich unerzogen und distanzlos ist sollten diese im besten Fall schon sicher auf beiden Beinen stehen können.
Juna und Ernie sind beide stubenrein, fahren gut im Auto mit und können nach Eingewöhnung sicherlich auch stundenweise alleine bleiben.
Juna ist körperlich etwas eingeschränkt, eine genaue Ursache dafür wird aktuell noch zusammen mit fachkundigen Tierärzten versucht zu finden.
Ihr Gangbild ist auffällig und sie schleift die Füße ab und an etwas über den Boden. Deshalb sind lange Spaziergänge mit ihr auch nicht mehr möglich.
Sobald es eine klare Diagnose gibt wird Juna selbstverständlich auch dementsprechend behandelt.
In jedem Fall ist sicher, dass Juna idealerweise Physiotherapie bekommt.
Wem bewusst ist was diese beiden Hunde für eine Aufgabe darstellen, wer ihnen die räumlichen Gegebenheiten bieten kann und wer Lust und Zeit hat sich mit Beiden bekannt zu machen und ihnen das beste Zuhause geben möchte der darf sich gerne melden.